• 18 2017 Dezember

    VOM ,,EMPTY STADIUM“ DER GROSSKOALITIONÄRE

    Philip Gould, der früh verstorbene engste und einflussreichste Berater des ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair, hat das Bild vom „Empt Stadium“ geprägt. Er meinte damit die schlimmste Gefahr im Fußball wie in der Politik: ein Sportstadion, in dem die Musik noch spielt, die Fußballer noch auf dem Rasen sind – doch das Publikum die Freude am Spiel verloren hat

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    Philip Gould, der früh verstorbene engste und einflussreichste Berater des ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair, hat das Bild vom „Empt Stadium“ geprägt. Er meinte damit die schlimmste Gefahr im Fußball wie in der Politik: ein Sportstadion, in dem die Musik noch spielt, die Fußballer noch auf dem Rasen sind – doch das Publikum die Freude am Spiel verloren hat

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  • 14 2017 Dezember

    WAS MACHT BÜRGERBETEILIGUNG ERFOLGREICH?

    Die schweigende Mehrheit zum Sprechen bringen – aber wie? Die immer stärkere Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Meinungsbildungs- und Entscheidungsfindungsprozessen ist ein gesellschaftlicher Megatrend. Er speist sich aus einem „partizipativen Habitus“ der Mitglieder einer modernen, individualisierten und mobilen Gesellschaft, d. h. dem grundsätzlichen Anspruch der Bürgerinnen und Bürger, beurteilen, bewerten, mitentscheiden und/oder mitgestalten zu können. Dieser „partizipative Anspruch“

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    Die schweigende Mehrheit zum Sprechen bringen – aber wie? Die immer stärkere Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Meinungsbildungs- und Entscheidungsfindungsprozessen ist ein gesellschaftlicher Megatrend. Er speist sich aus einem „partizipativen Habitus“ der Mitglieder einer modernen, individualisierten und mobilen Gesellschaft, d. h. dem grundsätzlichen Anspruch der Bürgerinnen und Bürger, beurteilen, bewerten, mitentscheiden und/oder mitgestalten zu können. Dieser „partizipative Anspruch“

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  • 11 2017 Dezember

    DREI FRAGEN AN LAURA-KRISTINE KRAUSE

    Laura-Kristine Krause gehört zu den InitiatorInnen von SPD++. Sie ist seit 2008 Mitglied der SPD und Co-Vorsitzende von D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt e. V. 1. Warum SPD++? Wie wollt Ihr die „alte Tante“ zukunftsfähig machen? Sozialdemokratische Parteien in ganz Europa sind unter Druck. Wir von SPD++ sind überzeugt, dass die SPD offener, jünger und weiblicher werden muss,

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    Laura-Kristine Krause gehört zu den InitiatorInnen von SPD++. Sie ist seit 2008 Mitglied der SPD und Co-Vorsitzende von D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt e. V. 1. Warum SPD++? Wie wollt Ihr die „alte Tante“ zukunftsfähig machen? Sozialdemokratische Parteien in ganz Europa sind unter Druck. Wir von SPD++ sind überzeugt, dass die SPD offener, jünger und weiblicher werden muss,

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  • 06 2017 Dezember

    DIE ZWEI GESICHTER DER SPD

    In diesen Tagen positionieren sich viele SPD-Spitzenpolitiker*innen mit dem Ruf „Wir haben verstanden“. Einige waren sogar so schnell, dass sie schon am Wahlabend wussten, was die SPD-Mitgliedschaft will: keine große Koalition. In Nordrhein-Westfalen befragte man dann per E-Mail etwa 30 000 Mitglieder und bat sie um Rückmeldung, was ihnen denn wichtig ist. Andere aus der Parteispitze schrieben Papiere, was

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    In diesen Tagen positionieren sich viele SPD-Spitzenpolitiker*innen mit dem Ruf „Wir haben verstanden“. Einige waren sogar so schnell, dass sie schon am Wahlabend wussten, was die SPD-Mitgliedschaft will: keine große Koalition. In Nordrhein-Westfalen befragte man dann per E-Mail etwa 30 000 Mitglieder und bat sie um Rückmeldung, was ihnen denn wichtig ist. Andere aus der Parteispitze schrieben Papiere, was

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  • 04 2017 Dezember

    STREITGESPRÄCH

    „EINE PARTEI, DIE NICHT IN DER LAGE IST, DISKUSSIONEN IN DER GESELLSCHAFT ZU VERFOLGEN UND ZU ÜBERPRÜFEN, OB DIE ZUR PROGRAMMATIK PASSEN ODER NICHT – DIE HAT DEN KONTAKT ZUR GESELLSCHAFT VERLOREN UND VERKÜMMERT“ An dieser Stelle dokumentieren wir Auszüge des Streitgesprächs „Nach der Bundestagswahl: Die Rolle der politischen Parteien heute“, das – moderiert von Ute Lange, i3kommunikation –

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    „EINE PARTEI, DIE NICHT IN DER LAGE IST, DISKUSSIONEN IN DER GESELLSCHAFT ZU VERFOLGEN UND ZU ÜBERPRÜFEN, OB DIE ZUR PROGRAMMATIK PASSEN ODER NICHT – DIE HAT DEN KONTAKT ZUR GESELLSCHAFT VERLOREN UND VERKÜMMERT“ An dieser Stelle dokumentieren wir Auszüge des Streitgesprächs „Nach der Bundestagswahl: Die Rolle der politischen Parteien heute“, das – moderiert von Ute Lange, i3kommunikation –

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  • 01 2017 Dezember

    KANN DIE SPD WIEDER RAUS AUS DEM TAL DER TRÄNEN?

    Die SPD hat in ihrer Wahlgeschichte Pleiten wie Erfolge erlebt, letztere allerdings seltener. Aber auch wenn sie nicht als Siegerin abschnitt, sondern nur Zweite wurde, gelang es ihr, an die Macht zu kommen. So 1969, als zwar die Union mit 46,1 Prozent Wahlsiegerin wurde, aber die SPD als Zweitplatzierte (42,7%) eine Machtperspektive erkannte und mit der FDP (5,8%) eine

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    Die SPD hat in ihrer Wahlgeschichte Pleiten wie Erfolge erlebt, letztere allerdings seltener. Aber auch wenn sie nicht als Siegerin abschnitt, sondern nur Zweite wurde, gelang es ihr, an die Macht zu kommen. So 1969, als zwar die Union mit 46,1 Prozent Wahlsiegerin wurde, aber die SPD als Zweitplatzierte (42,7%) eine Machtperspektive erkannte und mit der FDP (5,8%) eine

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DIE VISION EINER ZUKUNFTSFÄHIGEN PARTEI.

In der Partei 2025 arbeiten Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft interessengebündelt zusammen – nicht als Selbstzweck, sondern um die Gesellschaft zum Besseren zu verändern. Die Partei vereint ihre Mitglieder in ihrer lebensweltlichen Vielfalt unter einem weltanschaulichen Dach. Die zukunftsfähige Partei bildet die diversifizierte Gesellschaft ab und bietet einen barrierefreien Zugang. Sie bietet auch den Millionen Einwohnern2 ohne Wahlrecht attraktive Partizipationsmöglichkeiten.

In der Partei 2025 arbeiten Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft interessengebündelt zusammen – nicht als Selbstzweck, sondern um die Gesellschaft zum Besseren zu verändern. Die Partei vereint ihre Mitglieder in ihrer lebensweltlichen Vielfalt unter einem weltanschaulichen Dach. Die zukunftsfähige Partei bildet die diversifizierte Gesellschaft ab und bietet einen barrierefreien Zugang. Sie bietet auch den Millionen Einwohnern2 ohne Wahlrecht attraktive Partizipationsmöglichkeiten.

Die zukunftsfähige Partei sieht es als ihre Kernaufgabe, unterschiedliche Bevölkerungsgruppen miteinander zu vernetzen und ihre Mitglieder in intensiven Austausch mit zivilgesellschaftlich Engagierten abseits der eigenen Organisation zu bringen. Sie bietet allen Engagierten, die sich den grundsätzlichen Zielen der Partei verpflichtet fühlen, Mitmachmöglichkeiten, ob Mitglied oder Nichtmitglied. Zeitgleich wirbt sie gezielt und proaktiv um neue Mitglieder und entwickelt strategisch die Vorteile ihrer Mitgliedschaft. Sie macht maßgeschneiderte Partizipationsangebote, die den spezifischen Lebenssituationen, Interessen und Qualifikationen des jeweiligen Mitglieds entsprechen.

Die zukunftsfähige Partei übernimmt mit Hilfe geordneter Diskurse eine gesellschaftliche Orientierungsfunktion und vertritt dabei selbstbewusst ihre privilegierte Position an der Schnittstelle von Staat und Gesellschaft. Die Partei arbeitet eng mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, im produktiven Spannungsverhältnis, ohne das Allgemeine zugunsten von Partikularinteressen aus dem Auge zu verlieren.

Die Partei 2025 weiß, dass eine heterogene Gesellschaft heterogene Angebote braucht – und dass Partizipation kein Selbstzweck ist. In ihrer lebendigen Debatten- und Partizipationskultur zählt Qualität mehr als Quantität. Klare Regeln für Beteiligung strukturieren und kanalisieren das Engagement von Mitgliedern und Sympathisanten. Die Parteiführung sieht es als ihre Kernaufgabe, zielführende Debatten- und Beteiligungsprozesse zu organisieren und sucht hierfür laufend nach zeitgemäßen Formaten.

Den kompletten Bericht lesen, bitte hier klicken…

Von Hanno Burmester, Philipp Sälhoff und Marie Wachinger