DREI FRAGEN AN LAURA-KRISTINE KRAUSE

Laura-Kristine Krause gehört zu den InitiatorInnen von SPD++. Sie ist seit 2008 Mitglied der SPD und
Co-Vorsitzende von D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt e. V.

1. Warum SPD++? Wie wollt Ihr die „alte Tante“ zukunftsfähig machen? Sozialdemokratische Parteien in ganz Europa sind unter Druck. Wir von SPD++ sind überzeugt, dass die SPD offener, jünger und weiblicher werden muss, um zukunftsfähig zu sein. Dafür muss die SPD ihren Mitgliedern verschiedene Formen des politischen Engagements ermöglichen und mehr Dynamik in den Parteistrukturen zulassen. Um in der Partei zu diesen Organisationsfragen eine Debatte anzustoßen, haben wir eine Reihe von Musteranträgen für den Bundesparteitag geschrieben. Darin formulieren wir ganz konkret unsere Vorschläge für eine Modernisierung der SPD.

Unter anderem schlagen wir digital organisierte Themenforen mit Antragsund Delegiertenrecht auf Parteitagen vor, die auch denjenigen Parteimitgliedern, die sich nicht im Ortsverein engagieren können oder wollen oder die für ein Fachthema besonders brennen, niedrigschwellige Engagementmöglichkeiten bieten. Außerdem fordern wir, dass durch eine Jugendquote und die Besetzung von Gremien und Delegationen mit bis zu 25 % neuen Personen insgesamt eine breitere Basis der Partei an der Willensbildung teilhaben kann. Außerdem wollen wir das Vielfalts- und Ehrenamtmanagement in hauptamtlichen Strukturen stärken und arbeiten darauf hin, dass die Parteiarbeit sich stärker an den Bedürfnissen von Frauen orientiert.

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Die Fragen stellte Dr. Sebastian Scharte.

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