KANN DIE SPD WIEDER RAUS AUS DEM TAL DER TRÄNEN?

Die SPD hat in ihrer Wahlgeschichte Pleiten wie Erfolge erlebt, letztere allerdings seltener. Aber auch wenn sie nicht als Siegerin abschnitt, sondern nur Zweite wurde, gelang es ihr, an die Macht zu kommen. So 1969, als zwar die Union mit 46,1 Prozent Wahlsiegerin wurde, aber die SPD als Zweitplatzierte (42,7%) eine Machtperspektive erkannte und mit der FDP (5,8%) eine Koalition vereinbarte, die bis 1982 regierte. Willy Brandt trat 1969 zum dritten Mal wieder als Kandidat an und repräsentierte damit ein langfristiges Personalangebot. Damit dürfte er rückblickend außer Gerhard Schröder, Kandidat 1998, 2002 und 2005, einen späteren potenziellen Kandidaten beschämen,
der als Parteivorsitzender sich weder die Kandidatur zutraute noch der Bedeutung eines langfristigen Personalangebots bewusst war. Dieser Blick zurück verdeutlicht einige Bedingungen, die für ein Erfolg verschaffendes Wahlergebnis von Bedeutung sind.

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von Gero Neugebauer

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