SPDAnhang

Philip Gould, der früh verstorbene engste und einflussreichste Berater des ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair, hat das Bild vom „Empt Stadium“ geprägt. Er meinte damit die schlimmste Gefahr im Fußball wie in der Politik: ein Sportstadion, in dem die Musik noch spielt, die Fußballer noch auf dem Rasen sind – doch das Publikum die Freude am Spiel verloren hat und einfach fernbleibt. Das leere Stadion ist auch die richtige Metapher für die Politik der beiden großen deutschen Volksparteien. CDU und SPD haben vier Jahre erfolgreiche Regierungspolitik abgeliefert. Das Wirtschaftswachstum istWeiterlesen

Eingestellt amDezember 11, 2017Von adminwf14inAktuelles, Allgemein, Kommunalpolitik, Slider

DREI FRAGEN AN LAURA-KRISTINE KRAUSE

Laura-Kristine Krause gehört zu den InitiatorInnen von SPD++. Sie ist seit 2008 Mitglied der SPD und Co-Vorsitzende von D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt e. V. 1. Warum SPD++? Wie wollt Ihr die „alte Tante“ zukunftsfähig machen? Sozialdemokratische Parteien in ganz Europa sind unter Druck. Wir von SPD++ sind überzeugt, dass die SPD offener, jünger und weiblicher werden muss, um zukunftsfähig zu sein. Dafür muss die SPD ihren Mitgliedern verschiedene Formen des politischen Engagements ermöglichen und mehr Dynamik in den Parteistrukturen zulassen. Um in der Partei zu diesen Organisationsfragen eineWeiterlesen
Die SPD hat in ihrer Wahlgeschichte Pleiten wie Erfolge erlebt, letztere allerdings seltener. Aber auch wenn sie nicht als Siegerin abschnitt, sondern nur Zweite wurde, gelang es ihr, an die Macht zu kommen. So 1969, als zwar die Union mit 46,1 Prozent Wahlsiegerin wurde, aber die SPD als Zweitplatzierte (42,7%) eine Machtperspektive erkannte und mit der FDP (5,8%) eine Koalition vereinbarte, die bis 1982 regierte. Willy Brandt trat 1969 zum dritten Mal wieder als Kandidat an und repräsentierte damit ein langfristiges Personalangebot. Damit dürfte er rückblickend außer Gerhard Schröder, KandidatWeiterlesen

Eingestellt amDezember 15, 2014Von Alex Da CruzinAllgemein, Politik

“WENN ICH SPIELE, WILL ICH GEWINNEN.”

ERFOLGREICH ARBEITEN IM WAHLKREIS. IMMANUEL KANT UND UDO LATTEK ALS ORIENTIERUNGSHILFE. Es war ein schwarzer „Besenstiel“-Wahlkreis. „Die könnten auch einen Besenstiel aufstellen und schwarz anmalen; die würden den gewinnen. Da haben wir keine Chance.“ Und dann kam der Tag – der Wahlkreis wechselte „die Farbe“. Der „rote“ Kandidat war gewählt. Was war geschehen? Fangen wir mal mit dem an, was nicht war: Es war nicht der Trend. Die Partei hatte auf städtischer Ebene nicht gewonnen; auch der Landes- und Bundestrend war nicht so „zwingend“, dass einem der Erfolg in denWeiterlesen