• 22 2019 August

    EUROPA – IN VIELFALT ENTZWEIT?!

    PERSPEKTIVEN FÜR EINE EUROPÄISCHE IDENTITÄT Die Willi-Eichler-Akademie hat ein neues Projekt unter dem Titel „Perspektiven für eine europäische Identität“ gestartet. Mit diesem wollen wir die Möglichkeiten einer gemeinsamen europäischen Identität sowie eventuelle Anknüpfungspunkte dieser Identität ausloten. Europa und Identität – kann es das geben, und was ist eine europäische Identität? Europa ist nach der Europawahl so bedroht wie vielleicht noch

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    PERSPEKTIVEN FÜR EINE EUROPÄISCHE IDENTITÄT Die Willi-Eichler-Akademie hat ein neues Projekt unter dem Titel „Perspektiven für eine europäische Identität“ gestartet. Mit diesem wollen wir die Möglichkeiten einer gemeinsamen europäischen Identität sowie eventuelle Anknüpfungspunkte dieser Identität ausloten. Europa und Identität – kann es das geben, und was ist eine europäische Identität? Europa ist nach der Europawahl so bedroht wie vielleicht noch

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  • 18 2017 Dezember

    VOM ,,EMPTY STADIUM“ DER GROSSKOALITIONÄRE

    Philip Gould, der früh verstorbene engste und einflussreichste Berater des ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair, hat das Bild vom „Empt Stadium“ geprägt. Er meinte damit die schlimmste Gefahr im Fußball wie in der Politik: ein Sportstadion, in dem die Musik noch spielt, die Fußballer noch auf dem Rasen sind – doch das Publikum die Freude am Spiel verloren hat

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    Philip Gould, der früh verstorbene engste und einflussreichste Berater des ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair, hat das Bild vom „Empt Stadium“ geprägt. Er meinte damit die schlimmste Gefahr im Fußball wie in der Politik: ein Sportstadion, in dem die Musik noch spielt, die Fußballer noch auf dem Rasen sind – doch das Publikum die Freude am Spiel verloren hat

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  • 14 2017 Dezember

    WAS MACHT BÜRGERBETEILIGUNG ERFOLGREICH?

    Die schweigende Mehrheit zum Sprechen bringen – aber wie? Die immer stärkere Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Meinungsbildungs- und Entscheidungsfindungsprozessen ist ein gesellschaftlicher Megatrend. Er speist sich aus einem „partizipativen Habitus“ der Mitglieder einer modernen, individualisierten und mobilen Gesellschaft, d. h. dem grundsätzlichen Anspruch der Bürgerinnen und Bürger, beurteilen, bewerten, mitentscheiden und/oder mitgestalten zu können. Dieser „partizipative Anspruch“

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    Die schweigende Mehrheit zum Sprechen bringen – aber wie? Die immer stärkere Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Meinungsbildungs- und Entscheidungsfindungsprozessen ist ein gesellschaftlicher Megatrend. Er speist sich aus einem „partizipativen Habitus“ der Mitglieder einer modernen, individualisierten und mobilen Gesellschaft, d. h. dem grundsätzlichen Anspruch der Bürgerinnen und Bürger, beurteilen, bewerten, mitentscheiden und/oder mitgestalten zu können. Dieser „partizipative Anspruch“

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  • 11 2017 Dezember

    DREI FRAGEN AN LAURA-KRISTINE KRAUSE

    Laura-Kristine Krause gehört zu den InitiatorInnen von SPD++. Sie ist seit 2008 Mitglied der SPD und Co-Vorsitzende von D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt e. V. 1. Warum SPD++? Wie wollt Ihr die „alte Tante“ zukunftsfähig machen? Sozialdemokratische Parteien in ganz Europa sind unter Druck. Wir von SPD++ sind überzeugt, dass die SPD offener, jünger und weiblicher werden muss,

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    Laura-Kristine Krause gehört zu den InitiatorInnen von SPD++. Sie ist seit 2008 Mitglied der SPD und Co-Vorsitzende von D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt e. V. 1. Warum SPD++? Wie wollt Ihr die „alte Tante“ zukunftsfähig machen? Sozialdemokratische Parteien in ganz Europa sind unter Druck. Wir von SPD++ sind überzeugt, dass die SPD offener, jünger und weiblicher werden muss,

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  • 06 2017 Dezember

    DIE ZWEI GESICHTER DER SPD

    In diesen Tagen positionieren sich viele SPD-Spitzenpolitiker*innen mit dem Ruf „Wir haben verstanden“. Einige waren sogar so schnell, dass sie schon am Wahlabend wussten, was die SPD-Mitgliedschaft will: keine große Koalition. In Nordrhein-Westfalen befragte man dann per E-Mail etwa 30 000 Mitglieder und bat sie um Rückmeldung, was ihnen denn wichtig ist. Andere aus der Parteispitze schrieben Papiere, was

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    In diesen Tagen positionieren sich viele SPD-Spitzenpolitiker*innen mit dem Ruf „Wir haben verstanden“. Einige waren sogar so schnell, dass sie schon am Wahlabend wussten, was die SPD-Mitgliedschaft will: keine große Koalition. In Nordrhein-Westfalen befragte man dann per E-Mail etwa 30 000 Mitglieder und bat sie um Rückmeldung, was ihnen denn wichtig ist. Andere aus der Parteispitze schrieben Papiere, was

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  • 04 2017 Dezember

    STREITGESPRÄCH

    „EINE PARTEI, DIE NICHT IN DER LAGE IST, DISKUSSIONEN IN DER GESELLSCHAFT ZU VERFOLGEN UND ZU ÜBERPRÜFEN, OB DIE ZUR PROGRAMMATIK PASSEN ODER NICHT – DIE HAT DEN KONTAKT ZUR GESELLSCHAFT VERLOREN UND VERKÜMMERT“ An dieser Stelle dokumentieren wir Auszüge des Streitgesprächs „Nach der Bundestagswahl: Die Rolle der politischen Parteien heute“, das – moderiert von Ute Lange, i3kommunikation –

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    „EINE PARTEI, DIE NICHT IN DER LAGE IST, DISKUSSIONEN IN DER GESELLSCHAFT ZU VERFOLGEN UND ZU ÜBERPRÜFEN, OB DIE ZUR PROGRAMMATIK PASSEN ODER NICHT – DIE HAT DEN KONTAKT ZUR GESELLSCHAFT VERLOREN UND VERKÜMMERT“ An dieser Stelle dokumentieren wir Auszüge des Streitgesprächs „Nach der Bundestagswahl: Die Rolle der politischen Parteien heute“, das – moderiert von Ute Lange, i3kommunikation –

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  • 01 2017 Dezember

    KANN DIE SPD WIEDER RAUS AUS DEM TAL DER TRÄNEN?

    Die SPD hat in ihrer Wahlgeschichte Pleiten wie Erfolge erlebt, letztere allerdings seltener. Aber auch wenn sie nicht als Siegerin abschnitt, sondern nur Zweite wurde, gelang es ihr, an die Macht zu kommen. So 1969, als zwar die Union mit 46,1 Prozent Wahlsiegerin wurde, aber die SPD als Zweitplatzierte (42,7%) eine Machtperspektive erkannte und mit der FDP (5,8%) eine

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    Die SPD hat in ihrer Wahlgeschichte Pleiten wie Erfolge erlebt, letztere allerdings seltener. Aber auch wenn sie nicht als Siegerin abschnitt, sondern nur Zweite wurde, gelang es ihr, an die Macht zu kommen. So 1969, als zwar die Union mit 46,1 Prozent Wahlsiegerin wurde, aber die SPD als Zweitplatzierte (42,7%) eine Machtperspektive erkannte und mit der FDP (5,8%) eine

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LIEBE FREUNDINNEN UND FREUNDE
DER WILLI-EICHLER-AKADEMIE,

wir haben uns aufgemacht, europäische Themen stärker in unserer politischen Bildungsarbeit zu verankern. Die Europawahl und die nachfolgenden Diskussionen über die Besetzung der verschiedenen Posten zeigen, dass es wichtig ist, die europäischen Zusammenhänge zu verstehen.
Die Brexit-Diskussion macht deutlich, was wir zu verlieren haben, wenn sich die Kräfte durchsetzen, die auch aus dem EU-Parlament heraus ihre europafeindliche Agitation fortsetzen können.

Als politischer Bildungsträger sehen wir unsere Aufgabe darin, den Menschen in Nordrhein-Westfalen und anderswo Hintergründe aufzuzeigen und die unterschiedlichen Betrachtungsweisen zu vermitteln. Nordrhein-Westfalen liegt mitten in Europa, und als Deutsche wissen wir es zu schätzen, dass es die Europäische Union gibt. Es bedarf aber auch des Engagements vieler, um aus der europäischen Idee mehr als ideelle Vorstellungen zu machen. Die vorliegende Streitkultur ist ein Beitrag, um dieses Ziel zu erreichen. Die Mitgliedschaft bei SOLIDAR, einem europäischen Netzwerk von Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich für die Förderung der sozialen Gerechtigkeit in Europa und weltweit einsetzen, bietet uns eine erweiterte Plattform für unsere Arbeit und schafft viele neue Impulse. Wir wünschen uns die kritische Begleitung unserer Arbeit, viele Unterstützer und neue Impulse. Vielleicht ist dieses Heft für unsere Leserinnen und Leser der Anstoß, sich intensiver mit der europäischen Idee auseinanderzusetzen. Ich würde mich freuen, wenn wir Rückmeldungen bekommen oder uns bei einer unserer Veranstaltungen kennenlernen.

Aktuelle Ausgabe der Streitkultur hier herunterladen.

Für die Redaktion

Martin Schilling,
Vorsitzender der Willi-Eichler-Akademie