„EINE PARTEI, DIE NICHT IN DER LAGE IST, DISKUSSIONEN IN DER GESELLSCHAFT ZU VERFOLGEN UND ZU ÜBERPRÜFEN, OB DIE ZUR PROGRAMMATIK PASSEN ODER NICHT – DIE HAT DEN KONTAKT ZUR GESELLSCHAFT VERLOREN UND VERKÜMMERT“ An dieser Stelle dokumentieren wir Auszüge des Streitgesprächs „Nach der Bundestagswahl: Die Rolle der politischen Parteien heute“, das – moderiert von Ute Lange, i3kommunikation – im Rahmen der 40-Jahrfeier des Willi-Eichler-Bildungswerks am 4. Oktober 2017 in Köln stattfand. Die Podiumsteilnehmenden waren: Mike Groschek, Vorsitzender der nordrhein-westfälischen SPD Dr. Gero Neugebauer, Politikwissenschaftler und Parteienforscher Sara Tewelde-Negassi, BeisitzerinWeiterlesen
Die SPD hat in ihrer Wahlgeschichte Pleiten wie Erfolge erlebt, letztere allerdings seltener. Aber auch wenn sie nicht als Siegerin abschnitt, sondern nur Zweite wurde, gelang es ihr, an die Macht zu kommen. So 1969, als zwar die Union mit 46,1 Prozent Wahlsiegerin wurde, aber die SPD als Zweitplatzierte (42,7%) eine Machtperspektive erkannte und mit der FDP (5,8%) eine Koalition vereinbarte, die bis 1982 regierte. Willy Brandt trat 1969 zum dritten Mal wieder als Kandidat an und repräsentierte damit ein langfristiges Personalangebot. Damit dürfte er rückblickend außer Gerhard Schröder, KandidatWeiterlesen
Warum finden die Rechtspopulisten gegenwärtig so großen Zuspruch? Viele Menschen sehen ihr Bedürfnis nach Orientierung durch die Politik nicht mehr erfüllt. Abhilfe schaffen könnte eine direkte Einbindung der BürgerInnen in politische Entscheidungsprozesse. Den kompletten Bericht lesen… Von Marian SchreierWeiterlesen
Drei Fragen an Christina Kampmann
Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Frau Ministerin, Sie sind mit Ihrem Ministerium für verschiedenste Politikfelder – Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport – verantwortlich. Welchen Stellenwert hat dort der Bereich der politischen Bildung? Wir sind neben dem Schul- und dem Wissenschaftsministerium das dritte „Bildungs-Ministerium“. Wir haben die Verantwortung für die Familienbildung, die Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe, die kulturelle Bildung und eben auch für die Landeszentrale für politische Bildung. Darüber hinaus werden bei uns die Maßnahmen betreut, die über das BundesprogrammWeiterlesen
Mit drei Klicks bist Du dabei!
Warum für die Politik aus der Option der digitalen Bürgerbeteiligung eine Verpflichtung wurde Vielleicht hatte dann das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen doch noch etwas Gutes – für die bundesdeutsche Parteienlandschaft? SPD, Grüne und Linke verzeichnen seit November 2016 einen überproportional hohen Eintritt von Neumitgliedern. Es heißt, der „Trump-Effekt“ komme bei diesen drei Parteien an. CDU/CSU und AfD warten allerdings, so berichtet Spiegel Online, vergeblich auf zusätzliche neue Mitglieder. Für sie gilt, was eigentlich auch bei den anderen Parteien mittlerweile Standard ist…. Den kompletten Bericht lesen… Von Peter Ruhenstroth-BauerWeiterlesen