Drei Fragen an Christina Kampmann
Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Frau Ministerin, Sie sind mit Ihrem Ministerium für verschiedenste Politikfelder – Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport – verantwortlich. Welchen Stellenwert hat dort der Bereich der politischen Bildung? Wir sind neben dem Schul- und dem Wissenschaftsministerium das dritte „Bildungs-Ministerium“. Wir haben die Verantwortung für die Familienbildung, die Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe, die kulturelle Bildung und eben auch für die Landeszentrale für politische Bildung. Darüber hinaus werden bei uns die Maßnahmen betreut, die über das BundesprogrammWeiterlesen
Mit drei Klicks bist Du dabei!
Warum für die Politik aus der Option der digitalen Bürgerbeteiligung eine Verpflichtung wurde Vielleicht hatte dann das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen doch noch etwas Gutes – für die bundesdeutsche Parteienlandschaft? SPD, Grüne und Linke verzeichnen seit November 2016 einen überproportional hohen Eintritt von Neumitgliedern. Es heißt, der „Trump-Effekt“ komme bei diesen drei Parteien an. CDU/CSU und AfD warten allerdings, so berichtet Spiegel Online, vergeblich auf zusätzliche neue Mitglieder. Für sie gilt, was eigentlich auch bei den anderen Parteien mittlerweile Standard ist…. Den kompletten Bericht lesen… Von Peter Ruhenstroth-BauerWeiterlesen
Motivation und Ziele eines Vereins Am 17. September 2016 gingen wieder Zehntausende gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP auf die Straße. Neben zahlreichen anderen Organisationen war auch Mehr Demokratie e.V. aktiv beteiligt. Es war bereits die dritte Großdemonstration in diesem Jahr, diesmal zeitgleich in sieben Städten… Den kompletten Bericht lesen… Von Nicola Quarz und Thorsten SterkWeiterlesen
Schlummerndes Potenzial auf kommunaler Ebene Die sinkende Wahlbeteiligung in Deutschland wird gerne als offensichtlichster Indikator für eine Krise der Demokratie aufgeführt. Den demokratischen Parteien laufen aber nicht nur ihre Wählerinnen und Wähler, sondern auch ihre Mitglieder davon. Wie eine Studie des Berliner Politikwissenschaftlers Oskar Niedermayer zeigt, hat sich die Zahl der Mitglieder in den Reihen von SPD, Union, Grünen, Linken und FDP seit der Wiedervereinigung halbiert, wobei die Grünen ihre Basis als einzige Partei leicht stärken konnten. Waren 1990 noch etwa 2,4 Millionen Menschen in den etablierten Parteien organisiert, warenWeiterlesen
Politik bleibt das Abwägen von Einzel- gegen Gemeinwohlinteressen.
Sebastian Hartmann MdB im Gespräch mit Katja Weierstall und Sebastian Scharte Vor 40, 50 Jahren lockten „große“ charismatische Politiker wie Willy Brandt oder Helmut Schmidt Menschen in die Parteien. Was motiviert heute zu parteipolitischem Engagement? Mit dem Eintreten in eine bestimmte Partei war auch immer das Eintreten für eine bestimmte Politik oder Ausrichtung verbunden, nicht nur das Charisma einzelner Politiker. Dazu zählten die damals neue Ostpolitik, die gesellschaftliche Emanzipation oder auch Programme, die so umfassend wie „Demokratie wagen“ in alle gesellschaftlichen Bereiche eingedrungen sind. Den kompletten Bericht lesen… von SebastianWeiterlesen