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Philip Gould, der früh verstorbene engste und einflussreichste Berater des ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair, hat das Bild vom „Empt Stadium“ geprägt. Er meinte damit die schlimmste Gefahr im Fußball wie in der Politik: ein Sportstadion, in dem die Musik noch spielt, die Fußballer noch auf dem Rasen sind – doch das Publikum die Freude am Spiel verloren hat und einfach fernbleibt. Das leere Stadion ist auch die richtige Metapher für die Politik der beiden großen deutschen Volksparteien. CDU und SPD haben vier Jahre erfolgreiche Regierungspolitik abgeliefert. Das Wirtschaftswachstum istWeiterlesen
Die schweigende Mehrheit zum Sprechen bringen – aber wie? Die immer stärkere Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Meinungsbildungs- und Entscheidungsfindungsprozessen ist ein gesellschaftlicher Megatrend. Er speist sich aus einem „partizipativen Habitus“ der Mitglieder einer modernen, individualisierten und mobilen Gesellschaft, d. h. dem grundsätzlichen Anspruch der Bürgerinnen und Bürger, beurteilen, bewerten, mitentscheiden und/oder mitgestalten zu können. Dieser „partizipative Anspruch“ hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Allerdings verlief diese Entwicklung nicht synchron mit der Entwicklung von Methodenwissen, Sozial- und Kommunikationskompetenz und anderen Ressourcen bei den verschiedenen Akteuren, so dassWeiterlesen

Eingestellt amDezember 11, 2017Von adminwf14inAktuelles, Allgemein, Kommunalpolitik, Slider

DREI FRAGEN AN LAURA-KRISTINE KRAUSE

Laura-Kristine Krause gehört zu den InitiatorInnen von SPD++. Sie ist seit 2008 Mitglied der SPD und Co-Vorsitzende von D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt e. V. 1. Warum SPD++? Wie wollt Ihr die „alte Tante“ zukunftsfähig machen? Sozialdemokratische Parteien in ganz Europa sind unter Druck. Wir von SPD++ sind überzeugt, dass die SPD offener, jünger und weiblicher werden muss, um zukunftsfähig zu sein. Dafür muss die SPD ihren Mitgliedern verschiedene Formen des politischen Engagements ermöglichen und mehr Dynamik in den Parteistrukturen zulassen. Um in der Partei zu diesen Organisationsfragen eineWeiterlesen

Eingestellt amDezember 6, 2017Von adminwf14inAktuelles, Allgemein, Kommunalpolitik, Politik, Slider

DIE ZWEI GESICHTER DER SPD

In diesen Tagen positionieren sich viele SPD-Spitzenpolitiker*innen mit dem Ruf „Wir haben verstanden“. Einige waren sogar so schnell, dass sie schon am Wahlabend wussten, was die SPD-Mitgliedschaft will: keine große Koalition. In Nordrhein-Westfalen befragte man dann per E-Mail etwa 30 000 Mitglieder und bat sie um Rückmeldung, was ihnen denn wichtig ist. Andere aus der Parteispitze schrieben Papiere, was denn alles falsch gelaufen ist. Der Vorsitzende und Spitzenkandidat Martin Schulz gab tiefe Einblicke in seinen Wahlkampf und verhedderte sich im Kampf um Einfluss und Positionen. Die Mehrheit der Partei wirdWeiterlesen