ÖFFENTLICHE FINANZEN UND ÖFFENTLICHE INVESTITIONEN

ZU GERINGE AUSGABEN FÜR DIE ÖFFENTLICHE INFRASTRUKTUR GEFÄHRDEN EINE GUTE ZUKUNFT

„REKORDE“ BEI DEN STEUEREINNAHMEN

„Rekordjahre“ oder „Rekorde“ bei den Steuereinnahmen: Das war quer durch alle Medien die Botschaft nach der jüngsten Steuerschätzung Anfang Mai 2014.

Es stimmt: Die Steuereinnahmen sollen bis 2018 jedes Jahr höher ausfallen als im Jahr davor, so wie in 59 der 64 Jahre seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Diese „Rekorde“ sind eine Selbstverständlichkeit, solange es keine Wirtschaftskrise gibt. Alle fünf Jahre, in denen die Steuereinnahmen zurückgegangen sind, lagen zwischen 1996 und 2009. Das hatte mit der wirtschaftlichen Entwicklung und mit der Senkung der Lohn- und Einkommensteuer zwischen 1999 und 2005 zu tun, von der höhere Einkommen weit überdurchschnittlich profitiert haben.

Die Schlagzeilen von den „Rekordeinnahmen“ transportieren eine klare Botschaft: Der Staat schwimmt im Geld. Die Steuern sollten sinken, nicht steigen. Noch nie mussten die Deutschen so viel Steuern zahlen. Wer wie viel und wer wie wenig bezahlt, darüber wird kaum berichtet.

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