“REALITÄTEN ANERKENNEN, DIE GESELLSCHAFT STÄRKEN – DAS IST MEIN ZIEL.”

Schon gegen Ende des Wahlkampfs 2009 zeichnete sich ab, dass das Thema „Kongresszentrum und rechtliche Aufarbeitung“ einen wichtigen Punkt zu Beginn Ihrer Amtszeit darstellen würde. Tatsächlich beherrschte dieses Thema die politische Gemengelage zwischen dem Oberbürgermeister, der schwarz-grünen Mehrheit und den Medien die nächsten Jahre. War diese Auseinandersetzung in der Schärfe aus Ihrer Sicht notwendig oder hätte es auch andere Wege der Aufarbeitung gegeben?

Wir hatten einen der kompliziertesten Insolvenzfälle in Deutschland zu lösen; diese Verpflichtung für die Stadt Bonn ergab sich aus der 2002 zwischen Bund, Land und Stadt geschlossenen „Vereinbarung über die Ansiedlung internationaler Einrichtungen in Bonn“. Die Stadt erhielt damals vom Bund den Plenarsaal, das Wasserwerk und den sogenannten „Vizepräsidentenbau“ zur Nutzung zur Verfügung und übernahm die Trägerschaft für das Projekt des Erweiterungsbaus WCCB. Mit der 2009 eingetretenen Insolvenz des später wegen Betrugs zum Nachteil der Stadt Bonn verurteilten Investors waren wir in der Verantwortung; von der Fertigstellung des Konferenzzentrums hing die Zukunft des neuen, internationalen Profils als deutsche Stadt der Vereinten Nationen ab.

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