Sechs Ansätze, wie Parteien ihre Mitglieder aktivieren können

Schlummerndes Potenzial auf kommunaler Ebene

Die sinkende Wahlbeteiligung in Deutschland wird gerne als offensichtlichster Indikator für eine Krise der Demokratie aufgeführt. Den demokratischen Parteien laufen aber nicht nur ihre Wählerinnen und Wähler, sondern auch ihre Mitglieder davon. Wie eine Studie des Berliner Politikwissenschaftlers Oskar Niedermayer zeigt, hat sich die Zahl der Mitglieder in den Reihen von SPD, Union, Grünen, Linken und FDP seit der Wiedervereinigung halbiert, wobei die Grünen ihre Basis als einzige Partei leicht stärken konnten. Waren 1990 noch etwa 2,4 Millionen Menschen in den etablierten Parteien organisiert, waren es 2015 nur noch 1,2 Millionen – ein Trend, den auch Parteineugründungen nicht stoppen können.

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Von Matthias Hartl und Jana Faus

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