ALTE UND NEUE KRIEGSGEFAHREN

RETTET DEN MULTILATERALISMUS!

Mehr Engagement für eine regelbasierte Ordnung
Der deutsche Philosoph und Physiker Carl Friedrich von Weizsäcker fasste bereits 1963 die den Erdball umspannenden Vernetzungen und Interdependenzen unter dem Begriff der „Weltinnenpolitik“ zusammen. Heute gehört sie als „Global Governance“ zum Standardvokabular der internationalen Diplomatie. Tatsache ist: Aufgrund der wirtschaftlichen, technologischen und auch politischen Interdependenzen kann kein Staat heute mehr alleine auf die globalen Herausforderungen reagieren. Wir sind auf regionale und globale Zusammenarbeit schlicht angewiesen. Für viele Bereiche ist die Zeit der nationalen Außenpolitik fast Vergangenheit. Das „Global Village“ verlangt neue Methoden der Politik. Ob wir es wahr haben wollen oder nicht: In den letzten Jahren hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Die Weltinnenpolitik ist insoweit eine Realität, als wir heute mehr denn je Außenpolitik nicht auf rein nationaler Basis betreiben können, sondern von den Gegebenheiten einer interdependenten Welt ausgehen müssen. Auch in diesem Bereich hat Willy Brandt Pionierarbeit geleistet. 1977 übernahm er den Vorsitz einer internationalen Kommission, die mit neuen Ideen den Stillstand in den Nord-Süd-Beziehungen überwinden sollte. Brandt widmete sich dieser Aufgabe mit aller Kraft.

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Von Dr. Rolf Mützenich
Kommissarischer Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion